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Revolutionäre Technologie macht die Textilfassade mit Strahlungskühlung zum Klimaschützer

Aktualisiert: 5. Jan.

Passive Kühlung von Gebäuden mit Textilfassaden ohne Energieaufwand.


direkter Vergleich zwischen rohotex Gewebe und dem Spectracool-Textilfassaden-Gewebe
direkter Vergleich zwischen rohotex Gewebe und dem Spectracool-Gewebe

Die Internationale Energieagentur schätzt, dass Kühlsysteme für 15 % des weltweiten Stromverbrauchs und 10 % der Treibhausgasemissionen verantwortlich sind. Der Bedarf an Gebäudeklimatisierung wird weiter zunehmen. Der Bedarf an Kühlung hat sich seit 1990 weltweit verdreifacht.


Nach Angaben der IEA (Internationale Energieagentur) wird die Klimatisierung von Gebäuden im Jahr 2050 mit 37 % den größten Teil des gesamten Energiebedarfs ausmachen.


Ein einfacher Umstieg auf erneuerbare Energien wie Wind- und Sonnenenergie wird nicht ausreichen, um den Energiebedarf zu decken. Mit der von roho entwickleten Problemlösung kommt es zu einer Reduzierung des Stromverbrauchs bei der Gebäudeklimatisierung. Einmal in die Spectracool-Technologie investiert erreicht man einen dauerhaften Vorteil.


Passive Kühlmethoden für Gebäude werden entscheidend sein. Textilfassaden sind eine Schlüsseltechnologie für die energiefreie Klimatisierung von Gebäuden, insbesondere in warmen Regionen.


Eine Textilfassade ist eine vollständige und dauerhafte Verkleidung eines Gebäudes mit einem technischen Gewebe. Sie wird auch als Klimahülle oder bioklimatische Fassade bezeichnet. Das Funktionsprinzip ist so einfach wie genial und ermöglicht die Klimatisierung des Gebäudes ohne Energieeinsatz. Das gesamte System ist praktisch wartungsfrei und schafft ein natürliches und gesundes Raumklima. Die Gewebe sind transparent, so dass sie über den Fenstern angebracht werden können, ohne die Aussicht wesentlich zu beeinträchtigen.


Diese innovative textile Fassadentechnologie wird die Welt der Architektur verändern und das Klima retten helfen. Unter dem Namen rohotex-Spectracool hat das Unternehmen ein textiles Fassadengewebe entwickelt, das die für die unangenehme Hitze verantwortlichen Infrarotstrahlen neutralisieren kann.


Die Effizienz dieses Kühleffekts hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der Einfallswinkel der Sonne, die Höhe der Fassade und der Abstand des Gewebes von der Gebäudewand. In umfangreichen Tests konnte roho eine durchschnittliche Kühlleistung von erstaunlichen -20 Grad Celsius im Vergleich zu herkömmlichen Geweben nachweisen. Dies geschieht ohne den Einsatz von externen Energiequellen wie Strom, Gas oder Klimaanlagen, sondern ausschließlich durch dieses spezielle High-Tech-Gewebe.


Anwendungsbeispiel einer passiv kühlenden Textilfassade bei Vollglasfassaden.
Anwendungsbeispiel bei Vollglasfassaden. Im Original hat das Gewebe den Farbton Weiß, In der Illustration ist er mit Blau dargestellt um die Wärmeaufnahme zu symbolisieren.

Das Besondere an dieser Technologie ist, dass es sich automatisch an die Umgebungstemperatur anpasst. Bei intensiver Sonneneinstrahlung wird eine hohe Kühlleistung erreicht, bei geringer Sonneneinstrahlung wird die Kühlleistung reduziert.


Kommt es zu einer Beregnung von so einer Fassade, was in tropischen Regionen besonders oft der Fall ist, kommt es zu einer zusätzlichen Verdunstungskühlung. Durch diesen zusätzlichen Effekt reduziert man die Schwüle die nach so einem Regenschauer auftritt.


Ein wichtiger Schwerpunkt bei der Entwicklung dieser Technologie war die Verwendung ungiftiger Substanzen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kühlmitteln in Wärmepumpen oder Klimaanlagen erfolgt die Kühlung ohne den Einsatz von schädlichen Chemikalien. Sie müssen also keine Angst haben, dass wie z.B. bei Wäremepumpen das Kühlmittel verdampft oder verboten wird. Spectracool funktioniert völlig anders, indem es ähnlich wie der UV-Schutz bei einer Sonnencreme, die für die Hitze verantwortlichen Strahlungsbereiche neutralisiert.


Bisher hatten Textilfassaden eine ähnliche Wirkung wie der Schatten von Bäumen, was vor allem in heißen Regionen und an der Südseite von Gebäuden oft nicht ausreichte. Man erreichte zwar eine Gebäudekühlung allein durch die thermischen Eigenschaften der Luft. In besonders heißen Ländern wünschte man sich eine noch bessere Kühleigenschaft. So entwicklete roho eine Lösung für diese Problem. Die Einführung dieses speziellen Hightech-Gewebes verspricht eine Revolution in der Architektur, da es städtische Hitzeinseln vermeiden und die Lebensqualität in den Städten erheblich verbessern kann.


Die industrielle Produktion dieses bahnbrechenden Gewebes hat bereits begonnen, und die ersten Projekte, in die diese Textilfassaden integriert werden, befinden sich in der Planungsphase.


Das Unternehmen CH Pro, S.A. hat die Vertriebsrechte für Amerika übernommen.


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