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Unsere Umwelt hat ein Problem

Aktualisiert: Feb 26

und die Textilfassade leistet einen Beitrag zur Minderung dieses Problems.



Während herkömmliche Fassaden, ob Putz, Holz, Metall, Glas sich durch Sonneneinstrahlung aufheizen und die dadurch gespeicherte Wärme an das Gebäude und die Umgebung abstrahlen, leistet eine Textilfassade erstaunliches. Eine Textilfassade ist in seinem Speicherverhalten neutral. Bedenkt man dann noch den Einsatz der Klimaanlagen in den Gebäuden um die Hitze halbwegs erträglich zu machen, versteht man in welche Sackgasse sich die Menschen mit dem eingeschlagenen Weg der Architektur begeben haben. So gibt es Glasbauten die im Neuzustand nicht genutzt werden können da man zwar die Optik, aber nicht das Klimaverhalten des Gebäudes in den Vordergrund gestellt hat.



Hinzu kommt dann noch die oft fehlgeleitete Stadtplanung mit großen zubetonierten Plätzen die eine enorme Hitzeabstrahlung haben und so das Klima in den Städten im Sommer unerträglich machen. Verlernt hat man das Wissen früherer Stadtplaner, die es verstanden haben, Städte so anzulegen, dass das Klima optimiert ist.


Was macht eine Textilfassade besser?


Mit einer Textilfassade werden die thermischen Eigenschaften der Luftmassen ausgenützt um das dahinter befindliche Luftpolster in Bewegung zu halten. So erreicht man an heißen Tagen eine Kühlung und an kalten Tagen einen Kälteschutz, ganz ohne Energieeinsatz. Die Luft als Isolator hält zusätzlich Feuchtigkeit vom Baukörper fern. Die Bandbreite für den Baukörper Hitze/Kälte wird ganz erheblich reduziert. Dadurch altert die dahinter befindliche Bausubstanz langsamer.


Was macht eine Textilfassade anders?


So eine Fassade wird mit einem Abstand von etwa 10 cm vor der Gebäudefront mit speziellen Spannprofilen sturmsicher befestigt. Ein speziell dafür entwickeltes Gewebe mit vielen kleinen Löchern fängt die Luftmassen ein. Die hinter dieser Fassade befindliche Luft, die über die feinen Löcher ständig nachgeführt wird, steigt thermisch bedingt nach oben und tritt dort aus. Je heißer der Tag, je stärker die Thermik. So bekommt man im Sommer kühlende Luftströme und im Winter abgemilderte kalte Luft. Da kalte Luft kaum thermische Eigenschaften hat, bewegt sich diese hinter der Fassade kaum und dient als Puffer der Kälte vor der Fassade.



Ein idealer Effekt den die Natur uns anbietet und mit einer Textilfassade genutzt wird.





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